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(Cyber-)Mobbing

Thema

In den Workshops geht es vor allem um die Bewusstmachung der beim (Cyber-)Mobbing wirkenden Mechanismen. Anhand von Fallbeispielen werden konkrete Handlungsstrategien im Umgang mit Mobbing vorgestellt und erarbeitet, sowie geeignete Hilfsangebote für Betroffene und deren Bezugspersonen aufgezeigt.

In Zeiten der scheinbar zunehmenden Aggressivität und Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen sind lösungsorientierte und ressourcenschonende Präventions- und Interventionsmöglichkeiten gefragt. Hierbei kann es hilfreich sein auch die eigene Haltung zu überprüfen und ggfs. neu zu justieren.

Die Frage nach Handlungsstrategien für einen friedfertigen Umgang miteinander und für deeskalierende praxisnahe Lösungen hat in den Workshops Raum für Erprobung und Beantwortung.

Umfang

  • 3 UE Workshop pro Klasse (Einzelklassenangebot als Interventionsangebot häufig sinnvoll)

Bei festgefahrenen Mobbingfällen

Interventionsansatz “No Blame Approach“

Mobbing ist ein schwieriges und herausforderndes Thema. Schülerinnen und Schüler, die gemobbt werden, verlieren das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Oft lassen ihre schulischen Leistungen erheblich nach.

Der “No Blame Approach“-Ansatz ist eine lösungsorientierte Vorgehensweise nach dem systemischen Ansatz mit dem Ziel, Mobbing sofort nachhaltig zu stoppen. Eine mögliche Konfliktschlichtung kann anschließend erfolgen.

Es wird auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet und auf den Einsatz von Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen vertraut. Die Akteure werden in einen Gruppenprozess einbezogen, der darauf abzielt, die Mobbinghandlungen zu stoppen. Sie werden Experten darin, dem gemobbten Kind zu helfen. Nach ein bis zwei Wochen findet ein zweites Treffen mit der Gruppe sowie dem Opfer statt, in dem geklärt wird, was sich verändert hat. Falls erforderlich, werden weitere Gespräche mit der Unterstützergruppe vereinbart.

Nach dem Konzept von fairaend Köln werden Gespräche mit den jeweiligen SuS geführt und sie werden in der Unterstützergruppe begleitet.

Umfang

  • 3-4 Gespräche à 1 UE